TSV Lustnau 1888
TSV Lustnau 1888

Verrücktes Spiel endet 1:0

Unvergessen: Tilman Klein feiert den Neckarpokalsieg

(14.11.) Ein Spiel welches wohl niemand so schnell vergessen wird. Benny Eyassu erzielte den goldenen Treffer zum 1:0 Endstand.

 

Mit einigen Veränderungen zum vergangen Spiel gegen den SSC Tübingen II startete die zweite Mannschaft in das Spiel gegen das Schlusslicht aus Oberndorf.

 

Die ersten 35 Minuten waren durch wenig aufregende Situationen geprägt. Der TSV beanspruchte die meiste Zeit den Ball für sich, war jedoch im Abschluss, wie auch im gegnerischen Drittel schlampig was die Pässe anging. So hatte Oberndorf die Chance sich hin und wieder in die heimische Hälfte vorzuwagen, ohne jedoch zu zwingenden Chancen zu kommen.

 

Kurz vor der Halbzeit dann doch noch das erlösende 1:0 durch die Hausherren. Benny Eyassu war nach einer Ecke psychisch wie auch physisch am schnellsten und knallte die Kugel durch die Beine ins gegnerische Tor. Wenige Zeigerumdrehungen später eine weniger schöne Aktion. Der bereits vorbelastete Tayeb Abed wurde wieder eingewechselt, dem Unparteiischen ging das jedoch zu schnell vonstatten. Während Tayeb schon auf das Feld kam, war der auszuwechselnde Spieler noch nicht draußen und der gute Mann in Gelb entschied sich, Tayeb die zweite gelbe Karte und den damit verbundenen Platzverweiß auszusprechen. Immer noch in der ersten Halbzeit ereignete sich ein Zweikampf zwischen dem gegnerischen Stürmer und unserem Torwart. Nach diesem Zweikampf fiel unser Torspieler unglücklich auf die Hüfte und konnte nicht mehr weitermachen. Die verbleibenden sechs Minuten Nachspielzeit in der ersten Hälfte, übernahm Konni Huber die Handschuhe und blieb ohne Gegentor.

 

In der Halbzeit wurde ab gewägt, wer nun ins Tor gehen sollte. Es fiel die Wahl auf Frieder Erne. Im zweiten Durchgang ein ähnliches Bild wie im ersten Durchgang, beide Mannschaften waren bemüht ihre Offensivaktionen zu verstärken. Es sprang auf beiden Seiten jedoch wenig Zählbares heraus. Lustnau war zu ungenau und ungeduldig im Spiel nach vorne, konnte jedoch durch eine solide Defensivarbeit überzeugen.   So näherte sich dem Spiel seinem Ende entgegen. Torwart Frieder Erne musste nur in wenige Situationen eingreifen, begünstigt durch die solide Defensivarbeit um die Innenverteidiger Huber/Bertsche. Die 90 brach an und jeder rechnete mit einer kurzen Nachspielzeit. Was nun folgte war jedoch einen Eintrag ins Guinnessbuch der Rekorde wert. Der Schiedsrichter ließ 15 Minuten nachspielen!!! Sie lesen richtig. Es war keine Verlängerung die hier angezeigt wurde nur die Nachspielzeit. Sicherlich war durch die vielen Wechsel und Verletzungsunterbrechungen eine längere Nachspielzeit angebracht. Jedoch in diesem Maße etwas zu Lange. In den letzten Minuten warf Oberndorf nochmals alles nach vorne, konnte aber nichts Nennenswertes verzeichnen. Doch schließlich hatte auch der Schiedsrichter ein Erbarmen und beendete das Spiel. Die nächsten wichtigen Punkte für unsere zweite Mannschaft waren eingetütet.

 

Alles in allem ein Spiel welches eher durch Kuriositäten als durch spielerische Elemente geprägt war. Schlussendlich sind jedoch die drei Punkte wichtig die eingefahren werden konnten. 

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