TSV Lustnau 1888
TSV Lustnau 1888

Eine starke Halbzeit reicht nicht

(04.09.) Gute zweite 45 Minuten reichen unserer ersten Mannschaft am gestrigen Sonntag nicht um etwas Zählbares aus dem Heimspiel gegen den TSV Dettingen/Rottenburg mitzunehmen. 2:4 hieß es nach 90 Minuten.

 

3 Punkte und 7:17 Tore lautet die Statistik unserer ersten Mannschaft nach vier Spieltagen. Der Saisonauftakt damit völlig verhauen, auch wenn personell teilweise auf dem Zahnfleisch daherkommend. In der Hinrunde der letzten Saison kassierte Lustnau in 14 Spielen 15 Gegentore, eine Bemerkung am Rande.

 

Doch es war nicht Alles schlecht, zumindest nicht die zweite Hälfte am gestrigen Sonntag. Ohne den im Urlaub weilenden Coach Patrick Schweizer übernahm Kapitän Lukas Erne die Ansprache und die Verantwortung. Viel vorgenommen vor dem Spiel blieb Lustnau in Durchgang eins gegen eine gute Dettinger Mannschaft jedoch blass. Vor allem der Dettinger Spielmacher Yasin Bozkurt wurde zu zaghaft angegangen und bereitete Lustnaus Defensive immer wieder Probleme. Doch auch Fehlpass über Fehlpass und ein alleingelassener Marvin Rommel im Sturm sorgten für ein sogar glücklichen 0:2 Rückstand zur Pause, da Keeper Wallochny einen guten Tag erwischte.

 

In der Halbzeit entschied man sich dann mit zwei Spitzen zu agieren und jeden Ball der in der Hintermannschaft der Dettinger zirkuliert anzulaufen, mit Erfolg. Plötzlich waren es die Gäste, die nicht mehr so recht wussten wie sie mit dem Spielgerät umgehen sollen und Lustnau belohnte sich für den Aufwand. Marvin Rommel setzte sich über den rechten Flügel durch und flankte perfekt auf Yousef Ruqaya der den Anschluss herstellte. Keine drei Minuten später dann in gleicher Co-Produktion nur Ruqaya als Vorbereiter und Rommel als Vollstrecker der Ausgleich und zu diesem Zeitpunkt auch hochverdient. Es hätte noch schöner kommen können wenn Timo Waiblinger eine erneute Flanke von Ruqaya freistehend vor dem gegnerischen Tor untergebracht hätte. Doch so trafen die Dettinger per Freistoß an Freund und Feind vorbei aus dem nichts und verpassten dem TSV schon frühzeitig eine Art Gnadenstoß.

 

Im Anschluss erholte sich Lustnau nicht mehr und Dettingen markierte mit dem vierten Treffer die Entscheidung. Frieder Erne brachte es nach dem Spiel auf den Punkt:"Am ende eine unglückliche Niederlage, wir waren dem 3:2 näher als Dettingen und hätten es zu dem Zeitpunkt auch verident gehabt, aber wie Andi Brehme schon sagte, Haste Scheiße am Fuß, Haste scheiße am Fuß."

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