TSV Lustnau 1888
TSV Lustnau 1888

TSV vor dem Tor eiskalt

War bereits ohne Krücken unterwegs: Ferhat Yilmaz

(10.05.) Die erste Mannschaft schlägt die Landesligareserve der TSG Tübingen mit 6:2 und macht es wieder spannend im Kampf um Platz zwei. Die Zweite hingegen enttäuschte mit einer 1:4 Niederlage und steckt nun wieder mitten im Abstiegskampf.

 

Auf einem bundesligareif gestreuten Rasen war es wohl eine der schlechtesten Anfangsphasen der Saison, welche die Kicker um das Gespann Lekavski/Dreher gestern den gut 100 Zuschauern an der Bismarckstraße vorzeigten. In den ersten 15 Minuten waren die Gäste die klar bessere Mannschaft, gewannen gefühlt alle Zweikämpfe und erarbeiteten sich hochkarätige Chancen mit denen TSV-Keeper Philipp Wallochny alle Hände voll zu tun hatte. Doch binnen sieben Minuten wandte sich das Blatt. Erst Lekavski mit Saisontor 28, drei Minuten später Kramer nach starker Einzelleistung und erneut drei Minuten später Santi Schäufele mit einem Traumtor. Ein 3:0 eigentlich aus dem Nichts.

Lekavski musste wie so oft ein Team auf den Rasen schicken, das so noch nicht zusammen aufgelaufen war. Im Vergleich zum Kader der Vorwoche änderten sich 6 (!) Personalien, ein Fakt der die Breite im Kader des TSV widerspiegelt, vielleicht auch der Grund für die schlechte Anfangsphase.

Nach den drei schnellen Toren hatte Lustnau das Spielgeschehen im Griff, kassierte jedoch ein mehr als unnötiges Gegentor mit dem Halbzeitpfiff. Lekavski mahnte seine Jungs in der Halbzeit und es zeigte Wirkung. Lustnau war nach dem Wiederanpfiff die frischere Mannschaft und legte das 4:1 nach. Die TSG konnte lediglich noch das 4:2 erzielen, ehe Conni Huber und Perica Lekavski mit seinem 29. Saisontor den 6:2 Endstand herstellten.

 

Geht da noch was? Da Altingen gegen Pfrondorf lediglich 1:1 spielte, ist der TSV nur noch vier Punkte hinter dem Zweitplatzierten. Bei noch drei ausstehenden Spielen ist also Alles möglich. „In erster Linie gilt es die eigenen Spiele zu gewinnen, nach dem Spiel kann man dann in Richtung Altinger-Ergebnis schauen“ so Mittelfeldstratege Ingmar Köhler.

 

Erfreuliches gab es auch neben dem Platz: Ferhat Yilmaz, der nach seinem Kreuzbandriss am Knie operiert wurde, konnte gestern bereits ohne Krücken am Sportplatz erscheinen und gab sich zuversichtlich für eine Halbzeit im letzten Saisonspiel in drei Wochen.

 

Aufstellung TSV I

 

Zweite Mannschaft enttäuscht bei 1:4 Pleite

 

Die zweite Mannschaft des TSV steckt nun wieder mitten im Abstiegskampf. Gegen das Schlusslicht der B5, den SSC Tübingen II, gab es eine 1:4 Pleite. Zwar ist man aktuell noch auf Rang 7, hat aber lediglich 3 Punkte Vorsprung auf Rang 11 (Abstiegsrelegationsplatz) und nur 5 Punkte Vorsprung auf Rang 12 (direkter Abstiegsplatz).

 

Nicht einmal 10 Minuten waren gespielt, da stand es 0:2 aus Sicht der Gastgeber, TSV-Keeper Sascha Kress machte bei beiden Toren keine gute Figur. Fortan war Lustnau die besser Mannschaft, lies jedoch beste Chancen aus. Der Schiedsrichter bestätigte seine schlechte Leistung kurz vor der Pause, als er dem SSC einen indirekten Freistoß im Strafraum des TSV zusprach und niemand wirklich wusste warum. Starke Aktion der SSC-Spieler die den Ball zum Abstoß ins Toraus spielten. Im zweiten Durchgang dasselbe Bild. Lustnau machte Druck und der SSC die Tore, Marius Lindenschmid gelang nur noch der 1:3 Anschluss. 

 

Aufstellung TSV II

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