TSV Lustnau 1888
TSV Lustnau 1888

Lekavskis Treffer sichert den Sieg

Eintracht Rottenburg fast eine Stunde in Unterzahl / Lekavskis achtes Saisontor / Zweite spielt 2:2

Blieb erstmals ohne Gegentor: TSV-Keeper Philipp Wallochny.

(06.10.) Der TSV Lustnau bleibt in der Kreisliga A 3 weiter in der Erfolgsspur. Der 1:0-Sieg gegen den Aufsteiger Eintracht Rottenburg war der fünfte Sieg aus den letzten sechs Partien. Torschütze für den TSV war einmal mehr Spielertrainer Perica Lekavski, der nach 53. Minuten den Siegtreffer markierte. Die zweite Mannschaft verpasste dagegen einen möglichen Sieg. Gegen den SV Hailfingen holte die Truppe von Trainer Cesare Lupo zwei Mal einen Rückstand auf und kam durch Treffer von Murat Yilmaz und Francesco Lopergolo zum 2:2 (1:1)-Unentschieden.

 

Coach Lekavski musste seine Mannschaft erneut leicht umbauen. Im Vergleich zum 1:1 in Ofterdingen rutschten Niklas Kramer sowie Ingmar Köhler für den verhinderten Rudi Ferati sowie den auf der Bank sitzenden Cornelius Wiehl in die Startelf. Weiterhin fehlten Spielmacher Santi Schäufele, Co-Trainer Ferhat Yilmaz, Linksverteidiger Florian Braun, den Innenverteidigern Tilman Klein sowie Dominik Reif zahlreiche Akteure, die zu Lekavskis Kader gehören. Neuzugang Ingmar Bothe schaute zu, sein Ligadebüt im TSV-Trikot dürfte nicht mehr lange auf sich warten lassen.

 

Und der TSV war schon früh gut drin in der Partie. Beste Torchancen blieben zwar zunächst Mangelware, doch die Lustnauer erspielten sich durchaus ein optisches Übergewicht. Allerdings wusste der Aufsteiger aus Rottenburg durchaus zu überzeugen. Besonders die Mittelfeldreihe um die erfahrenen Thomas Schmidt und Senad Spago organisierte das Spiel der Gäste. Vorne drin haben die Rottenburger mit Angreifer Johann Kunz einen echten Torjäger vom SV Hirrlingen geholt, der bereits sieben Saisontreffer erzielte. Ihn hatte die einmal mehr starke TSV-Defensive um die Innenverteidiger Yannic Pfefferlein und Yannik Tönges aber stets unter Kontrolle.

 

Nach einer Standardsituation hatte die Eintracht in Durchgang eins seine einzige, weil beste Möglichkeit. Der TSV hatte auf der anderen Seite durchaus die ein oder andere Führungschance, ließ seine Chancen aber ebenfalls ungenutzt. So blieb ein Platzverweis der einzige Aufreger in Durchgang eins: Roman Teufel hatte nach 36 Minuten TSV-Linksverteidiger Christoph Lenz mit beiden Händen vor die Brust gestoßen. Der insgesamt kleinlich pfeifende Schiedsrichter Sebastian Müller zückte die rote Karte. Hart, aber vertretbar.

 

In der zweiten Hälfte wurde der TSV besser. Perica Lekavski wurde letztlich auf links steil geschickt, ließ einen Verteidiger aussteigen und war im Strafraum. Dort blieb der Lustnauer Spielertrainer gewohnt cool und schob den Ball ins kurze Eck ein. Der TSV führte. In der Folge hatte Lustnau insbesondere durch Konter gute Möglichkeiten. Dennis Theis traf beispielsweise nur den Pfosten. In der Schlussminute hätte auch der eingewechselte Selman Yavuz noch treffen können. Auf der Gegenseite traf Rottenburgs Senad Spago kurz vor Schluss mit einem 20-Meter-Freistoß nur die Oberkante der Latte.

 

Der TSV brachte also die Führung über die Zeit und kann selbstbewusst zum Auswärtsspiel und heiß erwarteten Derby beim Meisterfavoriten SSC Tübingen fahren. Dort wird am kommenden Sonntag das Spiel des Tabellenführers gegen den Zweiten, den TSV, angepfiffen. Bei der Video-Aktion des Schwäbischen Tagblatt kann man noch bis Dienstag (14 Uhr) hier für das Spiel abstimmen. Mit Perica Lekavski, Ferhat Yilmaz oder Omar Bayo sind noch einige Akteure beim TSV, die zuvor auch schon auf dem Holderfeld für den SSC kickten.

 

So spielten Sie: Wallochny - Özcan, Tönges, Pfefferlein, Lenz - Sonnberger, Ingmar Köhler (46. Bayo), Theis, Kramer (73. Wiehl), Breit - Lekavski (88. Yavuz).

 

2. Mannschaft

 

Die zweite Mannschaft hatte den zweiten Saisonsieg vor Augen und war gegen den SV Hailfingen beim 2:2 (1:1)-Unentschieden die bessere Mannschaft. Die erste Hiobsbotschaft gab's schon vor dem Anpfiff: Innenverteidiger Francesco Gati hat sich beim Auswärtsspiel in Dettenhausen das Kreuzband gerissen. Außerdem wird Peter Reti für einige Monate fehlen, weil er sich im Ausland aufhält.

 

Die Partie gegen Hailfingen erlebte nach 40 Minuten in ihren ersten Höhepunkt, als TSV-Torhüter Sascha Kress einen Rückpass von Frieder Erne unglücklich ins eigene Tor durchrutschen ließ. Murat Yilmaz konnte nach schönem Angriff allerdings postwendend ausgleichen. In der zweiten Hälfte gelang den Hailfingern nach einem Abstimmungsfehler in der TSV-Defensive die erneute Führung. Raphael Vetter bereitete dann den erneuten Ausgleichstreffer durch Francesco Lopergolo hervorragend vor. Unter anderem traf Max Grupp zudem nur noch die Latte. Bitter: Murat Yilmaz verletzte sich noch so schwer am Oberschenkel, dass er in die BG-Klinik musste. Am kommenden Sonntag muss der TSV II beim stark gestarteten TGV Entringen ran.

 

So spielten Sie: Sascha Kress - Vetter, Frieder Erne, Schweizer, Jakob Schneck - Weber, Francesco Lopergolo, Grupp, Jerrit Köhler - Murat Yilmaz, Yavuz. Eingewechselt: Saponaro, Filippo Lopergolo, Röger.

 

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