TSV Lustnau 1888
TSV Lustnau 1888

Patrick Schweizer wird neuer Trainer des TSV

Quelle: Fupa.de

Nachdem Perica Lekavski seinen Abschied zum Saisonende angekündigt hatte, hat der TSV Lustnau einen neuen Trainer gefunden: Patrick Schweizer, 45, der sich in der Winterpause der laufenden Saison einvernehmlich vom TSV Pliezhausen getrennt hatte. „Wir freuen uns, dass wir einen solchen Fachmann für den Verein begeistern konnten“, sagt TSV-Abteilungsleiter Jürgen Hagemann, der mehrere Kandidaten unter die Lupe nahm und in Schweizer den passenden Trainer gefunden hat. Mit Schweizer kommt auch Torwarttrainer Heinz Haase nach Lustnau.

Schweizer hatte früher selbst für den SV Bonlanden in der Oberliga gekickt und stand in der Saison 1996/97 sogar im DFB-Pokal auf dem Platz. Gegen den VfL Bochum gelang ihm sogar der 1:0-Führungstreffer, anschließend verlor Bonlanden in der Verlängerung mit 2:4. Schweizer wurde während der Partie ausgewechselt und von Alexander Zorniger ersetzt, der erst in der Hinrunde beim Bundesligisten VfB Stuttgart entlassen worden war. Bei Bochum standen Spieler wie Uwe Gospadarek oder Dariusz Wosz auf dem Feld, VfL-Trainer war Klaus Toppmöller.

Seine Trainerkarriere begann Lustnaus neuer Coach dann 2007 beim Bezirksligisten TSV Dettingen/Erms. Dort blieb er bis 2011, ehe er den damals in der A-Liga abstiegsbedrohten TSV Pliezhausen übernahm. Nach der Rettung schaffte Schweizer mit seinem Team die Etablierung in der Kreisliga A 2 und kratzte dreimal denkbar knapp am Aufstieg in die Bezirksliga. In dieser Zeit traf Schweizer auch auf den TSV Lustnau. Insgesamt gab es sechs Duelle zwischen Pliezhausen und dem TSV in den drei Lustnauer A2-Jahren.

„Durch die frühe Entscheidung haben wir Planungssicherheit und können nun gemeinsam die nächsten Stellschrauben in der Kaderplanung drehen“, freut sich Abteilungsleiter Hagemann. Für Schweizer ist es die erste Trainerstation im Tübinger Kreis. Außerdem pflegt er einen guten Draht zu Perica Lekavski, was einen guten Austausch ermöglicht. Beide hatten im letzten Jahr noch ein Freundschaftsspiel vereinbart, welches im Februar ausgetragen wurde. Sollte Lekavski keinen neuen Trainerjob finden, so hat er dem TSV signalisiert, dass er als Spieler erhalten bleiben würde.

 

 

Philipp Wallochny,

Pressewart TSV Lustnau

 

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