TSV Lustnau 1888
TSV Lustnau 1888

Auswärtssieg in Belsen

Aus dem Thailand-Urlaub zurück: Corne Wiehl

(09.09.) 2:1 gewinnt unsere erste Mannschaft beim Aufsteiger TV Belsen und bleibt damit auch nach 7 Pflichtspielen (Pokal und Liga) ungeschlagen.

 

„Das Ergebnis hört sich deutlich knapper an, als es der Spielverlauf war“ so bilanzierte Pressesprecher Manfred Volle den gestrigen Sieg beim Aufsteiger aus Belsen. Und damit hatte er nicht Unrecht.

 

Vor allem in den ersten 25 – 30 Minuten spielte der TSV nahezu Lehrbuchfußball und belohnte sich schon nach drei Minuten. Zuckerpass von Marvin Rommel auf Moritz Grupp und der am Torwart vorbei ins Gehäuse zur frühen Führung. Keine 180 Sekunden später war es erneut Rommel, der dieses Mal Bruder Max Grupp in Szene setzte und der wiederum unnachahmlich einmal an der kompletten Abwehr der Gastgeber vorbei rannte und vollendete.

 

Und Lustnau drängte auf den dritten Treffer, kombinierte sich immer wieder durch das mit Luki Erne und Yosef Najami bärenstark besetzte Zentrum in den Strafraum der Gastgeber, doch da fehlte es wie häufig an der nötigen Kaltschnäuzigkeit. Nach hinten war es ebenfalls eine hochkonzentrierte Angelegenheit. Trotz weitaufgerückter Gastgeber, konnte der TSV das Spiel immer wieder von hinten über die Abwehrreihe und Keeper Wallochny aufziehen und gefährlich wurde es nur einmal. Nach einem Eckball kam ein Belsener Spieler mit dem Kopf an den Ball und verlängerte diesen gefährlich auf das Lustnauer Gehäuse, wo Wallochny allerdings zur Stelle war.

 

Im zweiten Spielabschnitt fand Belsen dann besser ins Spiel. Lustnau nahm das Tempo etwas heraus und lauerte auf Kontermöglichkeiten, so hatten die Gastgeber mehr Räume im Zentrum blieben letztlich aber ohne wirkliche Torchance.

 

Und die angesprochenen Konterchancen gab es tatsächlich in Hülle und Fülle aber immer wieder haperte es am letzten Pass, an der letzten Konsequenz ja vielleicht auch am letzten Quäntchen Glück. Die einzig wirkliche Unkonzentriertheit der TSV-Hintermannschaft nutze Belsen dann fünf Minuten vor Ende der regulären Spielzeit. Nach einem stark getretenen Eckball stand ein Spieler der Gastgeber zu frei und bedankte sich per Kopf.

Allerdings lediglich Ergebniskosmetik, in der fast 10 (!) minütigen Nachspielzeit passierte letztlich nicht mehr Viel.

 

Fazit: Es fällt von Spiel zu Spiel auf, dass die Mannschaft immer mehr von dem umsetzt, was Coach Schweizer verlangt. Die erste halbe Stunde gestern war wohl die beste seit Amtsantritt Schweizers und auch wenn es vor dem Tor tatsächlich noch zu oft an der letzten Konsequenz fehlt, lässt Lustnau nach hinten annähernd nichts zu. 

 

Aufstellung

 

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