TSV Lustnau 1888
TSV Lustnau 1888

Später Gegentreffer verhindert Sieg 

Hatte Pech im Abschluss: Soufiane Behar

(06.06) Die erste Mannschaft kassierte beim relegationsteilnehmer Wendelsheim kurz vor Schluss den Ausgleich und landet somit zum Ende der Saison auf Platz 6. Die Yigitbay-Elf spielte beim TGV Entringen schwach und schwächte sich mit zwei Platzverweisen selbst. Am Ende stand eine 2:0 Niederlage zu Buche.

 

"Die letzten 5 Spiele waren richtig stark" analysierte Perica Lekavski nach dem Spiel beim Zweiten aus Wendelsheim. "Heute wollte der Ball einfach nicht ins Tor", und es war tatsächlich zum Verzweifeln. Der TSV war heiß auf das Spiel gegen einen mit genialen Einzelspielern gespickte Mannschaft und wollte sich nochmal mit den Großen messen. Auch als Geschenk für Perica Lekavski und Soufiane Behar zum Abschied, sollte mindestens ein Punkt her.

 

Und tatsächlich zeigte Lustnau, was gegen starke Mannschaften möglich ist. Über 90 Minuten gesehen war man die bessere Mannschaft und hatte eine Vielzahl an hochkarätigen Chancen, die man jedoch nicht nutzte. 

In der 25. Minute war es Perica Lekavski, der schön freigespielt wurde und allein auf den Torwart der Wendelsheimer zulief. Lekavski entschied sich für einen Lupfer, der allerdings das Tor um einige Meter überflog, das hätte bereits die Führung sein müssen. 

 

Mit einer Variation aus langen Bällen auf die Außen und Kombinationsspiel im Zentrum kam Lustnau fünf Minuten später dann zur Führung. Selman Yavuz traf nach verdächtig langer privater Durststrecke zur Führung und nur kurze Zeit später hätte bereits der nächste Treffer fallen müssen. Lekavski mit schönem Solo und anschließendem Pass in den Strafraum, erst scheiterte Yavuz und anschließend hatte Vincent Grady eigentlich freie Wahl, wo er den Ball im Tor unterbringen soll, entschied sich dann aber falsch und schoss den Torwart an. 

 

Doch Lustnau gab nicht auf und versuchte weiter den Druck aufrecht zu halten. Erneut Lekavski war wieder unterwegs richtung Tor der Wendelsheimer und wurde unsanft gestoppt, klare Sache Elfmeter. Soufiane Behar nahm sich mit bisher makelloser Bilanz, 9 von 9, der Sache an und scheiterte am Keeper. Die Heimmannschaft hatte im ersten Spielabschnitt keine Nennenswerte Torchance und der TSV hätte wohl oder übel höher führen müssen. 

 

Im zweiten Abschnitt blieb es dann zunächst ähnlich wie im ersten Durchgang. Lustnau war weiter besser und kam erneut zu Chancen. Perica Lekavski hatte erneut freie Bahn in Richtung Tor, entschied sich diesesmal am Torwart vorbei zu schieben, schob jedoch ebenso knapp am Tor vorbei. 

 

20 Minuten vor Schluss war es Soufiane Behar, der wohl die Bestätigung persönlich überreicht bekam, dass der Ball heute nicht mehr ins Tor fällt. Flanke von der linken Seite von Niklas Kramer, zunächst an Freund und Feind vorbei auf den langen Pfosten, wo Behar eigentlich nur noch hätte einschieben müssen, doch er setzte das Spielgerät aus rund 3 Metern über das leere Tor. 

 

Es war zum verzweifeln und rund 15 Minuten vor Schluss kam auch Wendelsheim zu seinen ersten Torchancen. Erst rutschte Steve Berhane aus und Kapitän Wallochny klärte im 1 gegen 1, anschließend traf ein Spieler der Heimmanschaft nur die Latte. Kurz darauf konnte Keeper Wallochny einen Schuss gerade noch über die Latte retten. 

 

So kam es natürlich wie es immer kommt, wenn man die Dinger vorne nicht macht. Nach einer Ecke konnte Lustnau den Ball nicht aus dem Strafraum klären und irgendwie fand das Spielgerät einen Weg ins Tor. 

 

Am Ende bleibt ein sicher schmeichelhaftes Remis für die Wendelsheimer, die erst in den Schluss Minuten zu wirklichen Chancen kamen und gegen den TSV lange blass blieben. Vielleicht hat man sich aber auch einfach ein paar Prozent des Leistungsvermögens für die Relegation aufgehoben , wo wir selbstverständlich viel Erfolg und alles Gute wünschen.

 

So geht die Ära-Lekavski mit dem 6. Platz zu Ende. In der wohl schwierigsten Saison unter seiner Leitung, waren vor allem Trainingsbeteiligung und Einstellung zum Mannschaftssport ein Faktor für das Ergebnis. Beim Vorbereitungsauftakt der Ersten standen 35 Spieler auf dem Feld, während der Saison waren es zeitweise 8. So lässt sich keine Spitzenmannschaft formen. 

 

Zweite schwächt sich früh selbst

 

Unsere Zweite hat die Saison auf dem 9. Platz beendet. Das Saisonziel Nichtabstieg wurde mehr oder weniger souverän erreicht. Beim TGV Entringen spielte man gestern Nachmittag schwach und verlor verdient mit 2:0 auch weil Flo Futter schon früh Gelb-Rot sah und Peter Reti im zweiten Abschnitt mit glatt Rot vom Platz flog. 

 

 

 

 

 

 

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