TSV Lustnau 1888
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Ein Spiel geht eben 90 Minuten

(30.11.) Ein Spiegelbild der laufenden Runde - 2:2 hieß es am Ende gegen den SV Hirrlingen und der Ausgleich fiel erst in der Nachspielzeit.

 

Drei Spiele der Rückrunde werden noch in diesem Jahr absolviert, gegen Hirrlingen war gestern also Rückrundenauftakt. 

Mit 20 Punkten nach 15 Spielen landete unsere erste Mannschaft nach der Hinrunde auf Rang 8 und absolvierte damit die schlechteste Hinrundenspielzeit seit 5 Jahren. 

 

Nachdem man die vorderen Ränge bereits nach 10 Spieltagen abschreiben musste, galt es einen Schlussstrich unter die Vorrunde zu ziehen und wenigstens die Rückrundentabelle ordentlich zu gestalten. 

 

Gegen Hirrlingen schien dies erst zu gelingen. Lustnau startete stark. Frieder Erne schickte Ingmar Bothe auf dem rechten Flügel mustergültig, der flankte butterweich in die Mitte und Perica Lekavski köpfte zum 1:0 nach nur drei Minuten. 

 

Es ging auch munter weiter, Lustnau blieb klar spielbestimmend und wurde permanent gefährlich. Jan Bertsche, der auf der 6er Position agierte, hatte zwei gute Einschussmöglichkeiten. Niklas Kramer scheiterte gleich zweimal am Pfosten. Und weitere Chancen blieben ungenutzt, wie leider so oft in dieser Runde. 

 

So ging es mit einer knappen, aber hochverdienten Führung in die Kabine. 

 

Im zweiten Durchgang wendete sich das Blatt -und wie. 

Hirrlingen stellte von seiner dreier Abwehrreihe auf eine vierer-Kette um und Lustnau war plötzlich Chancenlos. 

Zahlreiche Fehler im Aufbau, keine Gefahr mehr nach vorne, keine Körpersprache. Druch einen Doppelschlag innerhalb von zwei Minuten drehten die Gäste das Spiel und hatten fortan zahlreiche Möglichkeiten um zu erhöhen, scheiterten jedoch mehrfach am Aluminium.

 

Wie es zu so einem Einbruch kommen konnte, wusste auch am Tag danach noch niemand so wirklich. Drei Minuten vor dem Schlusspfiff stellte der eigentlich gut leitende Unparteiische, Steve Berhane und Yannic Pfefferlein mit der Ampelkarte vom Platz, vielleicht etwas kleinlich und trotz Unterzahl landete ein Schuss von Soufiane Behar in der 94. Minute vor den Füßen von Perica Lekavski und der vollstreckte zum glücklichen Ausgleich. 

 

Zwei Hälften die gegensätzlicher nicht sein können. In der ersten Halbzeit stimmte Laufbereitschaft, Wille, Einsatz und vor allem die Einstellung. Im zweiten Durchgang dann das krasse Gegenteil. Bitterer Beigeschmack: Berhane und Pfefferlein für das nächste Spiel gesperrt und Bothe verletzte sich. 

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