TSV Lustnau 1888
TSV Lustnau 1888

Erster Dreier unter Dach und Fach

Hatte wenig Grund zur Freude: TSV II - Coach Hamza Yigitbay

(05.09.) Erster Dreier unter Dach und Fach. Nach drei Unentschieden in Folge bleibt unsere erste Mannschaft weiter ungeschlagen und punktet auch endlich dreifach. Beim SV Seebronn landete die Schweizer-Elf einen nie gefährdeten 3:0 Erfolg. Unterdessen verspielte unsere Zweite beim Absteiger Eintracht Rottenburg eine 3:0 Führung und kann sich am Ende sogar noch glücklich schätzen, dass es zu einem Punkt gereicht hat.

 

 

Nachdem der SV Seebronn in der Vorwoche noch mit 8:0 unter die Räder kam, mahnte Patrick Schweizer seine Mannen schon vor dem Spiel, vor einem Wiedergutmachungskurs der Gastgeber, doch der blieb aus.

 

Auf schwer bespielbarem Untergrund, der mehr einer Wiese ähnelte als einem Sportplatz, war Lustnau über 90 Minuten spielbestimmend, hatte aber erkennbare Probleme mit dem Geläuf. Aber auch die letzte Zielstrebigkeit fehlte erneut wie in den Spielen zuvor.

 

Niklas Kramer hatte nach einem schönen Diagonalball von Alex Dai die große Chance zur Führung auf dem Fuß, vergab aber. Das Spiel der Gastgeber hatte derweilen mit Fußball wenig zu tun. Außer lange Bälle die keinen Abnehmer fanden, fiel den Hausherren wenig ein. Nach einem schönen Pass auf Max Grupp ließ der mit einer Einzelleistung zwei Gegner stehen und wollte eigentlich auf den mitgelaufenen Alex Dai querlegen, fand aber Toni Zimarino vom SVS und der vollendete ins eigene Tor.

 

In der Halbzeit wurde Trainer Schweizer dann das erste Mal in der Saison etwas lauter. Er bemängelte Lauf-und Einsatzbereitschaft die wohl bei gefühlten 60% lag und wollte mehr sehen. Die Ansprache zeigte, zumindest was das Offensivspiel anbelangte, Wirkung. Nach einem Fehler der Seebronner Hintermannschaft war es Marvin Rommel, der aus rund 25 Metern ins leere Tor einnetzen durfte. Fortan gab es Chancen im Minutentakt und zwar Hundertprozentige. Ein ums andere Mal scheiterte Lustnau in Form von Niklas Kramer, Max Grupp, Moritz Grupp oder auch Alex Dai am Keeper oder an der eigenen Kaltschnäuzigkeit.

 

Allerdings verließ der TSV auch jegliches Spielsystem und trotzdem kam Seebronn nur zu einer guten Chance aus einem Freistoß heraus, den Keeper Wallochny aber entschärfen konnte. Yosef Najami feierte dann 20 Minuten vor Schluss sein Debüt im TSV-Dress und machte mit starker Ballbeherrschung und Zweikampfstärke gleich mal auf sich aufmerksam.

Nach Vorlage von Alex Dai, köpfte der eingewechselte und alles überragende (im wahrsten Sinne des Wortes) Tilman Klein dann zum 3:0 Endstand, was zu großem Jubel führte, da er sein Tor wohl 80 Minuten lang auf der Bank prophezeite.

 

Anhand der vielen Großchancen kann sich der SVS glücklich schätzen,  dass es nach 90 Minuten nur 0:3 stand. Zwar hat Lustnau das Spielsystem umsetzen gegen Ende etwas vergessen, war aber trotzdem noch deutlich Besser wie der Gegner. Über eine 0:7 oder 0:8 Niederlage, hätten sich die Hausherren wohl nicht beschweren dürfen.

 

Aufstellung

 

 

 

Ein Spiel geht 90 Minuten

 

Diese Tatsache musste unsere Zweite gestern bitter erfahren. Beim Absteiger Eintracht Rottenburg führte die Yigitbay-Elf nach 60 Minuten durch die Tore von Murat Yilmaz und Tomas Schweizer(2x), souverän mit 3:0 und hatte die Punkte eigentlich schon auf dem Konto verbucht. Die bis dahin bärenstarke Partie unserer neuformierten Mannschaft, um Kapitän Philipp Buscher wurde dann allerdings auf den Kopf gestellt. 

 

Nach einem unglücklichen Abstoß von Keeper Janosch Correia wusste der sich nur noch mit einem Foul zu helfen und den fälligen Strafstoß versenkte der Spieler der Eintracht zum 1:3. Fortan war der TSV nicht wieder zu erkennen und verursachte ein Fehler nach dem Anderen. So kam es wie es kommen musste, die Eintracht nutzte ihre Chance und glich sogar zum 3:3 aus. Und es wäre fast noch schlimmer gekommen. Kurz vor Schluss hatte die Eintracht aus Rottenburg per Elfmeter die große Chance zum 4:3, scheiterte jedoch an Janosch Correia, der seinen Fauxpass damit wieder bereinigte. 

 

Aufstellung

 

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