TSV Lustnau 1888
TSV Lustnau 1888

Ende einer Ära- Lekavski hört auf

Trainer Perica Lekavski hört zum Saisonende auf

 

Nach fünf Jahren als Cheftrainer beim A-Ligisten TSV Lustnau legt Cheftrainer Perica Lekavski mit dem Ende der Saison 2015/16 sein Amt beim TSV zum Saisonende nieder. Der 36-jährige Spielertrainer war im Januar 2011 vom SSC Tübingen zurück zu seinem Heimatverein gewechselt und assistierte dem damaligen Coach Uwe Dreher ein halbes Jahr als Co-Trainer. Mit dem Aufstieg in die Kreisliga A übernahm Lekavski in Lustnau den Posten als Cheftrainer und schaffte es, den Verein nach Jahren in der Kreisliga B als festen Bestandteil der Kreisliga A zu etablieren. Für drei Jahre in der Reutlinger A-Liga, seit der Saison 2014/15 dann wieder im Tübinger Kreis.

 

Verletzt fehlte der Lustnauer Torjäger noch, als der TSV im Juni 2011 das Relegationsspiel um den A-Liga-Aufstieg mit 0:2 gegen den TV Belsen verlor. Aufgrund einer Panne des Verbandes stieg der TSV bekanntlich ja dennoch auf. In der Reutlinger A-Liga sorgte Lekavski mit dem TSV schnell für Furore und blieb die ersten sieben Saisonspiele ohne Niederlage. Am Ende erreichte Lustnau als Aufsteiger den vierten Platz. Auch, weil Lekavski 28 Saisontore gelangen. Die Saison 2012/13 beendete Lekavski als Torschützenkönig der Kreisliga A 2 (23 Tore) und der TSV wurde wieder Vierter. Im darauffolgenden Jahr verließ Lustnau die Reutlinger A-Liga dann sogar mit dem dritten Tabellenplatz. Zur Saison 2014/15 spielte der TSV dann wieder im Tübinger Revier und schloss die Runde als Vierter ab. Highlight war sicherlich der 14:0-Sieg gegen Azzurri Mössingen, der höchste in Lekavskis Amtszeit. Dem TSV-Spielertrainer gelangen in dieser Saison 29 Treffer, außerdem wurde er vom DFB zu Deutschlands Amateur-Fußballer des Jahres gekürt. In der laufenden Saison erzielte Lekavski elf Treffer, der TSV steht mit Rang sechs zwar im vorderen Mittelfeld. Allerdings ist Lustnau von den Aufstiegsrängen schon weit distanziert.

 

„Wir bedauern, dass er diese Entscheidung getroffen hat“, sagt TSV-Abteilungsleiter Jürgen Hagemann, „er hat in unserem Verein unglaublich viel geleistet und großen Anteil daran, dass wir in den letzten Jahren einen tollen Aufschwung erlebt haben.“ Lekavski sagt, dass er nach fünf Jahren als Lustnauer Cheftrainer eine neue Herausforderung suche. Der TSV hat bereits die Gespräche mit möglichen Nachfolgern aufgenommen. „Wir bedanken uns bei Perica und wünschen ihm für die Zukunft nur das Beste. Er wird beim TSV immer willkommen sein“, sagt Hagemann. Lekavski engagierte sich beim TSV auch außerhalb des Platzes, suchte nach Sponsoren und wickelte Transfers ab.

 

Philipp Wallochny, Pressewart TSV Lustnau

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