TSV Lustnau 1888
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"Mein Wunschkandidat": Soufiane Behar wird TSV-Co-Trainer

Kickt bis Saisonende noch für den SV Wurmlingen in der Bezirksliga: Soufiane Behar.

(09. März) Der TSV Lustnau kann seinen neuen Co-Trainer zur Saison 2015/2016 präsentieren. Mit dem 30-jährigen Soufiane Behar kommt vom SV Wurmlingen nicht nur ein einwandfreier Charakter, sondern auch ein starker Spieler mit Führungsqualitäten. "Er war mein Wunschkandidat für den Co-Trainer-Posten", sagt TSV-Cheftrainer Perica Lekavski über seinen neuen Assistenten. Dass der bisherige Co-Trainer Ferhat Yilmaz zum Saisonende einen anderen Job beim TSV Lustnau übernehmen soll, war bereits bekannt. Yilmaz kann seit gut einem Jahr aufgrund einer Kreuzbandverletztung nicht mehr für die Blauen auflaufen.

 

Erstmals aufmerksam auf Soufiane Behar wurde der TSV, als er in der Reutlinger A-Liga gegen den TSV Sondelfingen kickte. Behar war der Kapitän der Sondelfinger und deren Spielgestalter. Als Lustnau das bislang letzte Aufeinandertreffen mit seinem neuen Co-Trainer im April 2014 mit 4:1 gewann, erzielte Behar den zwischenzeitlichen 1:2-Anschlusstreffer für Sondelfingen. Auch bei der Lustnauer 2:1-Niederlage vom Mai 2013 traf Behar gegen den neuen Klub. Auch im März 2013 auf dem Kunstrasen in der Tübinger Jahnallee war dies beim 2:2 der Fall. Daher ist Lekavski überzeugt: "Er passt sportlich wie menschlich hervorragend zu uns." Behar sei ein typischer Spielgestalter. "Ein Typ wie Hamza Yigitbay", findet Lekavski. Yigitbay musste seine Laufbahn nach einer Knieverletzung vor zwei Jahren beenden.

 

Bereits vor der laufenden Saison hatte der TSV Behar umworben. Der entschied sich im Sommer jedoch für einen Wechsel zum Bezirksligisten SV Wurmlingen, für den der Mittelfeldspieler bereits neun Saisontore erzielen konnte. Behar entstammt der Jugend des SSV Reutlingen und bringt es für den SSV auch im Aktivenbereich auf Einsätze in der Oberliga. Dann ging er früh zum TSV Sondelfingen und wurde dort ein Führungsspieler. In Sondelfingen war Timo Lurf, aktuell beim TSV Ofterdingen tätig, lange Zeit Behars Trainer. Lurf und TSV-Trainer Lekavski sind privat befreundet, weshalb sich der Lustnauer Coach ein gutes Bild von seiner Neuerwerbung machen konnte.

 

Beim TSV wird Behar erstmals in einer Trainerfunktion tätig sein: "Ich kann mir langfristig vorstellen, ebenfalls eine Mannschaft zu trainieren", sagt der 30-Jährige, "da bietet sich die Möglichkeit als spielender Co-Trainer ideal an, um Erfahrung zu sammeln und weiterhin selbst Fußball zu spielen." Für den TSV habe er sich entschieden, weil die Mannschaft Jahr für Jahr oben mit spiele. Dies, so der neue Co-Trainer, "zeigt, dass es sowohl fußballerisch, als auch neben dem Platz sehr gut passt." Auch die Gespräche mit Cheftrainer Perica Lekavski seien vielversprechend gelaufen. Unterm Strich ist Behar überzeugt: "Die Gesamtsituation ist hier optimal für mich!"

 

Wir freuen uns, Soufiane Behar ab dem 1. Juli beim TSV begrüßen zu dürfen und wünschen ihm bis dahin alles Gute, dass er mit dem SV Wurmlingen den Kampf um den Klassenerhalt in der Bezirksliga erfolgreich beendet. Abschließend gilt der Dank auch Ferhat Yilmaz, der in viereinhalb Jahren als Co-Trainer herausragende Arbeit für den TSV leistete.

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