TSV Lustnau 1888
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Behar im aller letzten Moment -                                  Zweite wieder mitten im Abstiegskampf

Fehlt seiner Mannschaft im Sturm: Perica Lekavski (li.)

(11.04.) Hektische Schlussphase an der Bismarckstraße. Soufiane Behar verwandelt in der 93. Minute  einen Freistoß nahe der Eckfahne zum 1:1 Ausgleich. Unsere Zweite steckt nach der 3:0 Niederlage in Hagelloch wieder voll im Abstiegskampf.

 

Die Lustnauer Zuschauer staunten nicht schlecht, als Magnus Hesse auf einmal im Kader der ersten Mannschaft auflief. Hesse bestritt zuletzt vor über 4 Jahren ein Pflichtspiel für die Blauen und war Leistungsträger unter Uwe Dreher, ehe er anfing  außerhalb Tübingens zu studieren. Doch der Reihe nach. Das Spiel gegen den noch voll im Aufstiegskampf steckenden TSV Altingen startete nur träge. Beide Mannschaften tasteten sich lange ab und die Gäste bestätigten ihren derzeitigen Titel mit der besten Abwehr der Liga. Aber auch Lustnau stand hinten sehr sicher, so ging es ohne wirkliche Torchance auf beiden Seiten in die Kabine.

 

Im zweiten Abschnitt änderten die Ammerbucher dann ihr Konzept. Versuchten das Aufbauspiel von Lustnau früh zu unterbinden und so wurde das Spiel etwas hektischer und vor Allem hatte Lustnau mehr Räume aber erneut fehlte es an der nötigen Durchschlagskraft im letzten Drittel.

In der 55. Minute war es Altingens Kapitän Daniel Häußler, der eine Flanke scharf auf den zweiten Pfosten schlenzte und der aufgerückte Darius Postweiler zum 1:0 für seine Farben einköpfen konnte. Doch wenn eines langsam wirklich gut funktioniert, ist es der Einsatz über 90 Minuten.

Nach dem Gegentreffer war Lustnau besser und kam zu Chancen. So segelte der eingewechselte Magnus Hesse nur hauchdünn an einer Flanke vorbei und der ebenfalls eingewechselte Behar, der eigentlich noch verletzt ist, scheiterte mit einem Schuss der noch abgefälscht wurde am Gästekeeper.

 

Schließlich lief bereits die Nachspielzeit. Niklas Kramer war über den linken Flügel durchgekommen und wurde von Stefan Jungbauer gefoult. Dem brannten zusätzlich noch die Sicherungen durch und er trat nach. Rote Karte, richtige Entscheidung. Aus nicht wirklich aussichtsreicher Position nahe der Eckfahne nahm sich Soufiane Behar der Sache an und schlenzte den Ball in den Strafraum, wo A. Postweiler jedoch den Ball ohne Probleme runter pflückte. Doch der Schiedsrichter ließ den Freistoß wiederholen und zeigte davor Soufiane Behar noch die Gelbe Karte weil der Ball noch nicht freigegeben war. Im Zweiten versuch traf Behar den Ball dann perfekt und verwandelte direkt ins lange Eck, der Jubel war groß.

Und es hätte fast noch böse Enden können. Mit dem Schlusspfiff kam Altingens Stürmer Timo Bross bis vor den Strafraum, ehe Steve Berhane ihn mit einem Foul stoppen musste, wofür er auch die Ampelkarte sah und somit im Spiel nächsten Sonntag in Dettenhausen fehlen wird. Hätte der Schiedsrichter hier auf Elfmeter entschieden, hätte sich Lustnau wohl nicht beschweren dürfen, aber er verlegte den Tatort auf die Strafraumgrenze und der folgende Freistoß brachte nichts ein.

 

Aufstellung

 

 

Nachdem Perica Lekavski seinen Abschied zum Ende der Saison angekündigt hat, wird auch sein bisheriger Co-Trainer Soufiane Behar den TSV nach nur einem Jahr verlassen. Aufgrund seines Umzuges nach Reutlingen ist ihm der Aufwand zu groß und er wird wieder bei seinem ehemaligen Verein Sondelfingen als Co-Trainer einsteigen. Behar kam in bisher 17 Spielen auf 8 Tore und 8 Vorlagen. Wir hoffen natürlich, dass er in den verbleibenden Partien verletzungsfrei bleibt und wünschen ihm für seine private wie auch sportliche Zukunft alles Gute. 

 

 

Zweite steckt nach 3:0 Niederlage in Hagelloch wieder voll im Abstiegskampf

 

Das Eis wird dünner. Nach der 3:0 Niederlage in Hagelloch steckt unsere Zweite wieder voll im Abstiegskampf. Und das obwohl man vor ein paar Wochen noch einen komfortablen Vorsprung auf die Abstiegsränge hatte. Der ist mittlerweile auf 6 Zähler geschrumpft. MIt einem starken Kader, in dem viele Spieler schon öfters für die erste Mannschaft spielten, kam Lustnau eigentlich gut ins Spiel und hatte auch Chancen zur Führung, doch das Tor machten die anderen. So flachte die Leistung bis mitte der zweiten Hälfte immer weiter ab und Hagelloch konnte auf 3:0 erhöhen und drei Punkte einfahren. Der TSV steht damit langsam unter Zugzwang und sollte gegen den SV Unterjesingen nächste Woche punkten. 

 

Aufstellung

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