TSV Lustnau 1888
TSV Lustnau 1888

Niederlage gegen Hirschau

Mit seinem Hattrick in der Schwitzkastenelf: Yousef Ruqaya

(03.04.) Unsere erste Mannschaft verliert zu Hause gegen einen starken Gegner aus Hirschau mit 0:4 und landet damit im Niemandsland der Tabelle. Die Zweite gewann gegen Titelanwärter Unterjesingen überraschend mit 4:2 und hat nun 10 Punkte Vorsprung auf den Relegationsplatz.

 

Das Ergebnis fiel am Ende dann doch das Ein oder Andere Tor zu Hoch aus, gaben auch einige Zuschauer auf Hirschauer Seite nach dem Spiel zu, doch Fußball ist ein Ergebnissport.

 

Nach der starken Leistung in der Vorwoche bei der Landesligareserve der TSG Tübingen, verliert die Schweizer-Elf zu Hause gegen Hirschau trotz guter Leistung mit 0:4 und landet damit im Niemandsland der Tabelle.

Genau 11 Spieler standen Coach Schweizer am  Sonntagnachmittag zur Verfügung und davon ist über die Hälfte angeschlagen oder nicht fit. Vier Akteure der Zweiten setzten sich nach dem eigenen Spiel noch auf die Bank, die Situation gibt momentan nichts Anderes her und für diese Umstände war die Leistung dann wohl mehr als akzeptabel.

 

Hirschau hatte im ersten Abschnitt mehr vom Spiel, lies den Ball laufen und versuchte sich oft mit Diagonalbällen auf die Außen, jedoch meist ohne Erfolg. Das defensiv ausgerichtete Gerüst des TSV hielt stand und der Plan von Schweizer ging auf. Pressing ab der Mittellinie, in der eigenen Hälfte soll Hirschau spielen und selbst immer wieder über Konter Akzente setzen. Doch wie so oft mangelte es dann im letzten Drittel am nötigen Glück oder der nötigen Entschlossenheit.

Kurz vor der Pause ging Jan Bertsche, der sonst mit Frieder Erne zusammen ein starkes Spiel ablieferte, zu körperbetont gegen Huskic in den Zweikampf und der fiel zu Boden, Elfmeter. Eine durchaus fragwürdige Entscheidung.  Huskic selbst erzielte sein 149. Tor für den TSV Hirschau.

 

Im zweiten Abschnitt wurde den rund 100 Zuschauern dann ein anderes Spiel geboten. Die Hirschauer Dominanz aus Durchgang Eins war wie verflogen. Lustnau war am Drücker und hätte sich ein Tor verdient gehabt, doch das blieb aus. 20 Minuten vor dem Ende dann die Vorentscheidung. Wallochny rollte einen Ball für Jan Bertsche in den Lauf, der wiederum war der Meinung, dass der Pass für Gerhard Schreiner gedacht war und Calderaro war Nutznießer dieser Unachtsamkeit. Er schickte Huskic in die Gasse und der vollendete mit Tor Nummer 150 für Hirschau zum 2:0.

Die Messe war danach gelesen und das 0:3 und 0:4 auch den mangelnden Kräften der Lustnauer geschuldet. Trainer Patrick Schweizer war nach dem Spiel dennoch zufrieden. „Wir haben mit unseren Möglichkeiten die uns aktuell zur Verfügung stehen nahezu das Maximum herausgeholt, schade nur, dass wir uns in der einen oder anderen Situation einfach nicht belohnen.“

 

Aufstellung

 

Zweite nun mit 10 Punkten auf den Relegationsplatz

 

Gegen den Aufstiegsmitfavoriten aus Unterjesingen landete unsere Zweite einen Überraschungserfolg. 4:2 schickte man die Wieswegkicker heim und hat nun komfortable 10 Punkte Vorsprung auf den Abstiegsrelegationsplatz. In einer ausgeglichenen ersten Hälfte war es Kapitän Peter Gravenhorst, der die Yigitbay-Elf per Foulelfmeter in Führung schoss ehe Ahmad Kaedi kurz vor der Pause den Ausgleich erzielte. In der 51. Minute schlug dann die Stunde des Yousef Ruqaya. Binnen 17 Spielminuten erzielte er drei Treffer und brachte den TSV damit auf die Siegerstraße. 

 

Aufstellung

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