TSV Lustnau 1888
TSV Lustnau 1888

0:0 nach über 60 Minuten Unterzahl

(10.10.) Nach einer frühen roten Karte gegen Max Stauf, erkämpfte sich unsere erste Mannschaft gegen den starken SV Wurmlingen in Unterzahl einen Punkt. Unsere Zweite schafft den Befreiungsschlag und siegt zum ersten Mal in dieser Saison. Gegen Hailfingen stand es nach 90 Minuten 2:0.

 

An Chancen mangelte es nicht im gestrigen Duell zwischen dem Viert- und Fünftplatzierten der Kreisliga A3: Mit kämpferischen Leistungen auf beiden Seiten kam es zu einigen Torraumszenen - die blieben jedoch ungenutzt.


Die Wurmlinger gestalteten das Spiel in ihrem wohlbekannten Kombinations-Fußball. Die abwechselnd als Sechser agierenden Wurmlinger Max Hartmann und Lukas Sailer suchten die Pässe auf die Außen - gelang der Ball in die Tiefe wurde es gefährlich, jedoch fehlte die letzte Konsequenz. Andreas Beyerle sah das ähnlich: "Wir haben vor dem Tor zu oft nochmal quergelegt und waren nicht konsequent genug", resümierte der Wurmlinger Coach.


Auf Lustnauer Seite lief das Spiel ganz besonders über einen Spieler: Moritz Grupp. Der zog die Partie als Sechser des TSV Lustnau auf - mit Pässen in die Schnittstelle oder im eigenen Tempodribbling. Prägendes Bild der Partie waren seine vielen Lustnauer Standards. So kamen die Lustnauer so in den 93 Minuten zu einigen Chancen. Und das, obwohl sie nach 31 Minuten in Unterzahl weiterspielten: Nach einem Wurmlinger Foul an der Seitenlinie beleidigte der Lustnauer Max Stauf seinen Gegenspieler laut genug für die Ohren des Schiedsrichters - der ihn mit Rot vom Platz stellte. Die Lustnauer ließen sich den Platzverweis aber nicht anmerken: "Meine Jungs haben es zu zehnt richtig gut gemacht", sagte TSV-Coach Patrick Schweizer, "wie ein Sieg fühlt es sich trotzdem nicht an."


Nach anfänglichem Herantasten beider Mannschaften ereignete sich die beste Chance der Wurmlinger durch Stürmer Andreas Straub: Er setzte sich gegen einen Verteidiger durch und zog aus 20 Metern per Flachschuss ab - den parierte der Lustnauer Torwart Philipp Wallochny jedoch stark.


Nach der Pause wurde das Wetter schlechter - und das Spiel schneller. Im Lustnauer Nieselregen rutschte der Ball auf dem zunehmend glitschigen Kunstrasen häufig durch und war schwerer zu kontrollieren.


Die womöglich beste Chance der Lustnauer ließ 55 Minuten auf sich warten. Sechser Moritz Grupp tanzte an der Grundlinie einen Verteidiger aus, scheiterte aber mit einem Flachschuss am SVW-Schlussmann Florian Schwaabe. Insgesamt lief das Spiel auf Augenhöhe, einen Verlierer hätte es nicht verdient - logisches Resultat: Unentschieden.

 

Aufstellung

 

Bericht von Jannis Hegele, Quelle: Schwäbisches Tagblatt, Ausgabe vom 10.10.2016

 

Zweite fährt ersten Sieg ein

 

Bis zum 6. Spieltag hat es gedauert, ehe unsere Zweite gestern Nachmittag den ersten Sieg eingefahren hat. Durch die Tore von Jerrit Köhler (52.) und Saleh Ruqaya (80.) gewann die Yigitbay-Elf gegen den SV Hailfingen verdient mit 2:0 und gibt damit die rote Laterne wieder ab. 

 

Aufstellung

 

 

 

 

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